Hommage an Nina Simone

Hohepriesterin des Soul

Hommage an Nina Simone

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Eine Biografie in Wort und Musik – mit Text von Armin Brunner.

Vermutlich wegen ihrer Hautfarbe war es der in North Carolina geborenen Eunice Kathleen Waymon versagt, ihren Traum, die erste schwarze Konzertpianistin des Landes zu werden, zu verwirklichen. Weil sie in den Bars, wo sie ihr Geld für ihr Studi-um verdiente, zum Singen aufgefordert wurde, ging sie schliesslich – eigentlich ganz gegen ihre Leidenschaft für die klassische Musik – unter dem Namen Nina Simone als „Hohepriesterin des Soul“ um die Welt.

Es ist der Leidensweg einer Musikerin und Sängerin, die sich 1964 politisierte, nachdem im Jahr zuvor bei einem rassistisch motivierten Anschlag auf eine Kirche in Alabama vier Kinder ums Leben kamen. Nina Simone singt Lieder, die Mitte der Sechziger Jahre niemand sang, schon gar nicht eine Frau; Lieder wie «Mississippi Goddam», die im Radio noch heute nicht gesendet werden, aber auch solche, die den afroamerikanischen Stolz ansprechen wie «To be Young, Gifted and Black». Und sie tritt auf beim Protestmarsch in Selma, wo Martin Luther King spricht.

Die Sängerin Christina Jaccard lässt die faszinierende Klangwelt dieser «Hohepriesterin des Soul» zusammen mit dem Pianisten David Ruosch eindrücklich aufleben, während die Schauspieler Graziella Rossi und Helmut Vogel Szenen aus dem dramatischen Leben der grossartigen Nina Simone hautnah erzählen.

Eintritt Fr. 35.– | Fr. 25.– Kinder, Jugendliche mit Legi, IV, Kulturlegi
Dauer ca. 80 Minuten

Graziella Rossi, Sprecherin

Helmut Vogel, Sprecher

Christina Jaccard, Gesang

David Ruosch, Piano

Termine:

Do, 11. April 2024, 20:00

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Barbetrieb:

ab 19:15 Uhr

Veranstalter:in:

Graziella Rossi und Christina Jaccard

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